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20170118

#145


السلام عليكم  Salam Aleikum  ○  MMXVII

Portrait: Anaïs und ich 
Ich glaube an das Schicksal. Vielleicht ist das bekloppt, aber ich glaube an das Schicksal.  Anaïs habe ich im Juni 2016 in Berlin getroffen. Nachdem ich alle meine schriftlichen Abiturprüfungen irgendwie hinter mich brachte (bis auf Philosophie) und meine letzte Musikabiprüfung damit endete, dass die Flügeltasten voller Blut waren, da ich meinen kleinen Finger zu kurz geschnitten habe, (danke Herr B. Bartok für diese Schmerzen) dachte ich mir: so Annuschnusch nichts wie raus aus Schwerin. Und so lernte ich femme Anaïs  während des Theatertreffens der Jugend kennen.  Die Ironie ist jetzt: Dass, als ich mich von Anaïs verabschieden musste, ich intuitiv wusste, dass wir uns sicherlich irgendwann wiedersehen werden.



AUF MEINE PROPHEZEIUNG WAR VERLASS. IN PARIS, WO WIR BEIDE JETZT LEBEN, SAHEN WIR UNS.

verrückte kleine Welt. Anaïs ist gebürtige Berlinerin und besucht eine Schauspielschule parisien, sprich: einige Projekte warten auf uns beide. Ich möchte nicht mehr verraten, als das. 




















MARTHA W. / Berlin / mit mir in Rueil-Malmaison lebend

Um zu verstehen wie ein Mensch so verschwenderisch sein kann und innerhalb von 5 Tagen zwei relative Monatsmieten ausgibt, muss ich eine kleine Hintergrundrechtfertigungsgeschichte erzählen, obwohl ich mich nicht zu rechtfertigen brauche, aber selbst meine Familie kennt dieses Biografieschnipselchen nicht ganz: 

Am 31.12.2016 erlebte ich die verrückteste und verstörendste Silvesternacht, die ich am liebsten selbst in diesem Moment mit einem einzigen Tennisschlag in das Himalaya-Gebirge transferieren/ schleudern/ verfrachten würde - dieser ausgeglichene Verbalsstil.
Die Kurzfassung: Ich wollte mich von meiner lieben Freundin verabschieden und wir wollten PLANMÄSSIG Silvester in Leipzig verbringen. Leider sind die Worte ''Plan & Normentsprechung'' und ''Annas Leben'' dezent inkohärent. Mein Bus sollte von Schwerin über Berlin nach Leipzig fahren, machte er aber nicht. Wahrscheinlich dachte sich der Bus, dass ein Vorsilvesternickerchen von 4 Stunden die hyperaktive Munterkeit der Nacht positiv beeinflussen könnte. Leider glich meine Munterkeit einer konkaven Kurve. Irgendwann. Und so kam ich tatsächlich 2 Stunden vor Silvester erst in Berlin an UND NICHT IN LEIPZIG und verbrachte nicht nur ohne Liebmenschen, sondern auch ACHTUNG ohne meine Kamera und  mein Mobilfunkgerät Silvester in der Fremde, aber unter lieber Gesellschaft, herzliches danke der lieben Gesellschaft. Meine Kameratasche verschwand, während meines Wartens auf das Nickerchenbüschen und meine Fähigkeit des Sich-selbst-Kontrollierens anscheinend auch.
Nach einer 20 stündigen Reise nach Paris merkte ich, dass unabhängig von den Verdrängungsdingen, die ich so tat, mich nichts glücklich machen konnte. Selbst das Schaukeln. Wenn mich das Schaukeln nicht mehr beglückt, dann heißt das was: der Apokalypsen-Kaktus breitet sein Wurzelgeflecht aus. Und so kaufte ich mir ein neues Mobilfunkgerät und die Canon EOS 7 D mit einem 50 mm f 1.4 Objektiv und riss eigenhändig die apokalyptische Wurzel aus mir raus.


Diese Fotografien sind die ersten Aufnahmen / erste Experimente. 
Ich weiß, dass mir viel theoretische Kameraeinstellungslektüre bevorsteht, um irgendwann ansatzweise professionell zu sein, aber ich werd's schon schaffen. 



Berlin oder Paris ? Berlin oder Paris ? Berlin oder Paris ? Berlin oder Paris ? Diese Frage macht mich noch wahnsinnig.
Aber vielleicht habe ich mich in meinem Herzen längst entschieden

Ich grüße euch, seit gespannt auf das Jahr 2017


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