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20170422

#151


Es ist 2 Uhr 54 und 14 Grad Celsius und ich friere. Der Eiffelturm leuchtet nicht mehr und trotzdem habe ich ihn gerade gesehen, Eulenäuglein. Durch milchige Dunstfenster. Es gibt viele Dinge, die ich nicht beherrsche. Eines dieser unzähligen Dinge ist das Abschiednehmen. Ich verabscheue Abschiede. Einem Menschen werden ja durchaus viele Möglichkeiten innerhalb von Zeitspannen geboten, um das Abschiednehmen zu erlernen. Ich hab's nie geschafft.
Als kleines Wesen fängt man dann an 2 Wochen in Tage einzuteilen und genießt nur die erste Woche, die zweite Woche ist dann automatisch die letzte Woche und irgendwann ist mehr als die Hälfte vergangen. Man fängt an Personen oder Gegenstände zu umarmen und die mathematisch kalkulatorische Gewissheit zerreißt einem diesen Moment. Und manchmal verabschiedet man sich einfach gar nicht, weil man zu feige ist oder sich nicht verabschieden will und heimlich geht.
Ich fahre nach Marseille / Südfrankreich. In meinem Ohr erklingt eine Frauenstimme, das gesamte Album Lumiere von Dustin O'Halloran und der nun vergangene Nachklang der Stimmen meiner Schwestern.  





iCH GEHE HEUTE AUF MEIN ABSOLUTES TRAUMKONZERT . Cigarettes after sex • spielt heute in Paris und ich habe es gestern TATSÄCHLICH geschafft eine Karte zu kriegen, juhuuuuuuuuu! I#m a Firefighter, K. und affection und Starry Eyes und Nothing's Gonna Hurt You!!!! Diese Musik habe ich mit 17 in meiner allerersten Wohnung in Dauerschleife gehört und ich verbinde mit diesen Melodien eine verstörende und einzigartige Lebensphase.  Vorfreude und man glaubt es kaum, aber das ist ungelogen mein erstes Konzert.

LIEBE GRÜSSE VON ANNUSCHKA EVGENEVNA



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